Es gibt innerhalbs Nordrhein-Westfalens mehrere aktuelle Projekte und Forschungsarbeiten:
  • BUND Projekt Rettungsnetz Wildkatze. Der BUND knüpft ein „Rettungsnetz für die Wildkatze“. Dazu müssen bestehende Vernetzungskorridore erhalten und zusätzliche neue Korridore geschaffen werden, um den Austausch zwischen bisher isolierten Regionen zu ermöglichen und neue Gebiete zu erschließen. Für Nordrhein-Westfalen ist ein langfristiges Ziel, die Wildkatzenvorkommen der Eifel über die Populationen im Rothaargebirge über Eggegebirge bis nach Niedersachsen zu verbinden.

Hier sehen Sie eine kurze Dokumentation dazu.

Thema: Lockstockerfassung bundesweit und in NRW

Thema: Aufwertung von Wildkatzen-Lebensräumen

 

 

  • Der Atlas der Säugetiere Nordrhein-Westfalens ist ein Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsgemeinschaft Säugetierkunde in Nordrhein-Westfalen und gibt aktuelle Verbreitungskarten und Artensteckbriefe zu allen Säugetierarten NRWs. Dieses Projekt können Sie durch Ihre eigenen Meldungen unterstützen.

 

Aber auch abgeschlossene Wildkatzenstudien helfen mit ihren Erkenntnissen den heutigen Projekten weiter:
  • Artenschutzprojekt Wildkatze NRW. Das Projekt der Biologischen Station Nettersheim e.V. in den Jahren1998 bis 2004 bildete eine der Grundlagen für die Berechnung des Wildkatzenwegeplans. Es handelte sich um eine Telemetriestudie von 10 Wildkatzen sowie eine Verbreitungsstudie für die Nordeifel. Unterstützt wurde das Projekt durch die NRW Stiftung.

 

  • Wildkatzenwegeplan NRW (2011). Die Ergebnisse des deutschlandweiten Wildkatzenwegeplanes des BUND Bundesverbands wurden an die Verhältnisse in Nordrhein-Westfalen angepasst, ergänzt und konkretisiert.

 

  • Die Wildkatze kehrt zurück“ (Februar 2011). Der BUNDhintergrund  Bericht beschäftigt sich mit  Populationsstatus, Wanderwegen und Ausbreitungskorridoren der Wildkatze in den rechtsrheinischen Gebieten von NRW. Unterstützt wurde auch dieses Projekt durch die NRW Stiftung.

 

  • 50 Wildkatzen im Nationalpark Eifel. Im Jahr 2006 konnte durch die Studie von Manfred Trinzen eine Mindestanzahl von Wildkatzen mit Hilfe von Fotofallen und Baldrian-Lockstöcken festgestellt werden.

 

  • Diplomarbeiten in NRW:

Als Teil des Artenschutzprojekts Wildkatze NRW: Thiel, C. (2004): Streifgebiete und Schwerpunkte der Raumnutzung von Felis silvestris silvestris (Schreber 1777) in der Nordeifel. Eine Telemetriestudie. Diplomarbeit, Universität Bonn.